Kupfer, Bronze oder Stein - Erkenntnisse zum frühbronzezeitlichen Schmiedehandwerk Himmelsscheibe plus
Mehr als zwei Millionen Menschen haben bis heute das Original der Himmelsscheibe von Nebra im Landesmuseum für Vorgeschichte Halle (Saale) besucht und bestaunt. Sie ist eine weltweit bekannte Ikone der Bronzezeit und seit 2013 gehört sie zum UNESCO-Weltdokumentenerbe. Doch wie wurde die Scheibe, die die Goldauflagen trägt, geschaffen? Welche Arbeitsschritte und -techniken waren dafür nötig? Der vorliegende Film befasst sich mit diesen und noch weiteren Fragen bezüglich des frühbronzezeitlichen Schmiedehandwerks.
Die Reihe ›Himmelsscheibe plus‹ begleitet internationale Forscher und Forscherinnen verschiedener Disziplinen bei der Untersuchung unterschiedlicher Aspekte der Frühbronzezeit – der Zeit der Himmelsscheibe von Nebra. Mit diesem Jahrhundertfund setzte eine intensive wissenschaftliche Auseinandersetzung mit seiner Entstehungszeit ein, die zahlreiche bedeutende neue Erkenntnisse erbrachte. ›Himmelsscheibe plus‹ lädt zu einem unmittelbaren Einblick in diese aktuellen Forschungen ein.
Eine Thomas Claus Medienproduktion im Auftrag des Landesamts für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt – Landesmuseum für Vorgeschichte in der Archaeofilm-Reihe ›Himmelsscheibe plus‹, 2025. ›Archaeofilm‹ ist eine geschützte Wort-Bild-Marke des Landes Sachsen-Anhalt (LDA).
Regie: Thomas Claus
Kamera: Philip Koepsell
Ton: Sascha Nebelung
Montage: Alexander Woltexinger
Titelgrafik: Oliver Thomas