Harald Meller trifft Hermann Parzinger - Wissenschaftlicher Werdegang Harald Meller trifft
Hermann Parzinger wurde 1959 in München geboren. Er studierte von 1979 bis 1985 Vor- und Frühgeschichte, Provinzialrömische Archäologie und Mittelalterliche Geschichte an den Universitäten in München, Saarbrücken und Ljubljana. Von 1991 bis 1994 war er Zweiter Direktor der Römisch-Germanischen Kommission in Frankfurt am Main. 1995 wurde er Gründungsdirektor der Eurasien-Abteilung des Deutschen Archäologischen Instituts in Berlin. Anfang 2003 wurde Hermann Parzinger Präsident des Deutschen Archäologischen Instituts (DAI). Dieses Amt hatte er bis zum 28. Februar 2008 inne und wurde m 8. Juni 2007 einstimmig zum Präsidenten der Stiftung Preußischer Kulturbesitz gewählt. Am 27. Mai 2025 wurde er mit einem Festakt in den Ruhestand verabschiedet. Weltweite Bekanntheit erlangte Hermann Parzinger durch die Entdeckung eines skythischen Fürstengrabes mit fast 6000 Goldobjekten im Juli 2001 bei Aržan in der südsibirischen Republik Tuwa.
Im vorliegenden dreiteiligen Interview spricht Harald Meller mit Hermann Parzinger über dessen wissenschaftlichen Werdegang sowie seine Ausgrabungen unter anderem in Usbekistan, Tadschikistan, Sibirien und der Türkei. Das Interview wurde im Jahr 2024 aufgenommen.
Eine Thomas Claus Medienproduktion im Auftrag des Landesamts für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt – Landesmuseum für Vorgeschichte, 2026. "Archaeofilm" ist eine geschützte Wort-Bild-Marke des Landes Sachsen-Anhalt (LDA).
Regie: Thomas Claus
Bildgestaltung: Philip Koepsell
Ton: Sascha Nebelung
Schnitt: Philip Koepsell
Grafik: Oliver Thomas
Lektorat: Dr. Oliver Dietrich, Dr. Tomoko Emmerling, Dr. Anja Lochner-Rechta
Projektkoordination: Dr. Oliver Dietrich, Dr. Tomoko Emmerling



